Startseite --> Reiseführer Grossbritannien
Reiseführer Ferienhäuser & Wohnungen Angebote & Specials Anreise & Karte

Reiseführer Grossbritannien

Entdecken Sie England!

Coole Städte, saubere Strände und Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint

Nicht jedes Land ist jedem Reisenden zu empfehlen. Wem aber ist England zu empfehlen? Sicherlich nicht denjenigen, für die das Wetter am Urlaubsort allererste Priorität hat und 14 Tage ununterbrochener Sonnenschein das ultimative Kriterium für einen gelungenen Urlaub sind. Und schon gibt es Einwände: Wieso denn das? Das Wetter in England ist moderat, angenehm. Es wird nie richtig kalt und nie richtig heiß. Selbst zwischen den Regenschauern scheint immer wieder die Sonne. Außerdem ist das Klima ideal für viele Pflanzen, selbst tropische. Das Land mit den bunten Blumen in Straßen und vor Pubs, den herrlichen Landschaftsgärten und Dörfern, die aussehen, als würde eine offizielle Gartenschau abgehalten, macht tatsächlich den Eindruck, als ob Heerscharen von Gartendesignern sich rund um die Uhr um das pflanzliche Wohl der Insel kümmern würden. Die Besichtigung von Gärten, ob große Landschaftsparks oder intimere Blumengärten, gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Engländer.

Also ein zweiter Anlauf, um herauszufinden, wem der Aufenthalt in England am besten gefällt. Und da bekanntlich über Geschmack zu streiten ist und nicht vorab entschieden werden soll, was einen höheren Stellenwert hat, lassen Sie uns alphabetisch vorgehen.

Clubbing wäre das erste Stichwort. Damit wird Angeln übergangen, obwohl das sicherlich vor allem den Sportfreunden, die Lachsund Forellenangeln zu ihrem Hobby gemacht haben und sich nichts Besseres als einen Angelurlaub in England vorstellen können, nicht gefallen wird. Auch die so typisch englische Einrichtung des Bed & Breakfast wird ü ...
mehr










Andere Reiseführer

Alle Reiseführer in Grossbritannien
Grossbritannien London Schottland Südosten Süden, Südwesten Osten Zentrum Norden Wales


Impressionen



Klima

Aberdeen/Dyce, Grossbritannien Klima

JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchsttemperatur °C 5 6 7 10 12 15 17 17 15 11 8 6
Tiefsttemperatur °C 0 0 1 2 5 8 10 10 7 5 2 1
Luftfeuchtigkeit % 83 77 77 79 78 78 82 82 85 82 84 83
Sonnenstunden h 2 3 4 4 6 6 6 5 4 3 2 1
Regentage 22 20 23 25 19 23 24 22 23 24 24 26
Regenmengen mm 63 51 54 49 54 52 71 71 64 77 80 74
Wassertemperatur °C 8 8 7 7 9 10 13 13 12 13 11 10

Aviemore, Grossbritannien Klima

JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchsttemperatur °C 4 5 7 10 14 16 18 18 15 11 7 5
Tiefsttemperatur °C 0 0 1 2 4 7 10 9 7 4 2 0
Luftfeuchtigkeit % 85 83 80 78 74 77 80 80 82 82 85 86
Sonnenstunden h 1 -- 3 -- 5 4 2 3 3 2 1 1
Regentage 25 26 28 25 22 21 25 19 23 24 28 28
Regenmengen mm 112 147 84 86 62 80 83 64 60 105 107 74

Bournemouth, Grossbritannien Klima

JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchsttemperatur °C 8 8 10 12 16 19 21 21 18 15 11 8
Tiefsttemperatur °C 2 2 3 4 8 10 12 12 10 8 4 3
Luftfeuchtigkeit % 87 86 85 82 81 80 79 82 82 84 87 88
Sonnenstunden h 2 3 4 6 7 7 8 7 5 4 3 2
Regentage 23 22 19 20 16 17 15 15 18 24 25 25
Regenmengen mm 73 63 59 50 47 54 52 64 60 109 93 101
Wassertemperatur °C 10 10 9 10 12 14 15 16 17 16 15 12




nach oben

Angesagt

Angesagt!

Was Sie wissen sollten über Trends, die Szene und Kuriositäten in England

Angesagt

Ausgeflippte Mode

Wer sehen will, wovon sich die internationalen Modedesigner im nächsten Jahr beeinflussen lassen werden, sollte zum Camden Market in London gehen. Das Styling für das richtige Outfit ist zeitaufwändig. Deshalb sind Sie gegen Mittag gerade rechtzeitig für die Show der Extravaganzen.

Surfen und Feiern in Newquay

Wo Topsurfer sich treffen, finden auch die Toppartys statt. Newquay ist berühmt dafür. Viele überspringen allerdings den sportlichen Teil des Programms und sind dann am Abend umso fitter.

Do your own thing

Die englische Gesellschaft ist tolerant und bietet viel Freiraum für Leute, die ihren eigenen Weg gehen wollen. So dürfen Druiden an den denkmalgeschützten Steinen von Stonehenge die Sommersonnenwende feiern, New-Age- Anhänger sich an heiligen Stätten der König-Artus-Legende ansiedeln und Goths in ihrer Gruftkluft zum Schauplatz der Draculageschichte in Whitby pilgern.Wer auf die Insel fährt, muss seine Eigenart nicht zu Hause lassen.

Britpop und Clubbing

Die Zahl der talentierten englischen Bands scheint schier unerschöpflich zu sein. Ob Garage, Hip-Hop oder Brit-Pop - das Neueste kann man in Englands Großstädten live erleben. Manchester, Heimat von Oasis und Badly Drawn Boy, wetteifert mit London als Hauptstadt junger britischer Kultur. Auch für Clubber ist England ein Paradies.Wenn es um Tanzmusik geht, wollen Szenetreffs im Norden, etwa in Newcastle oder Leeds, den legendären Londoner Clubs den Rang ablaufen.

Multikulti

Die 4,2 Mio. Briten, die einer ethnischen Minderheit angehören, sind eine auffällige Bereicherung des Lebens.Wer das Englanderlebnis abrunden will, geht in London essen in der nördlich von Leicester Square gelegenen Chinatown, im Bangladeshi-Stadtteil Brick Lane oder zum Markt des Schwarzenviertels Brixton. Auch Manchester, Liverpool und Birmingham haben eine Chinatown.



nach oben

Bloß nicht

Bloß nicht!

Auch in England gibt es Dinge, die Sie wissen müssen oder besser nicht tun

Bloß nicht

Den Besserwisser herauskehren

Die Engländer können es überhaupt nicht leiden, wenn sie den Eindruck haben, belehrt zu werden. Sich mit (auch gut gemeinten) Ratschlägen zurückzuhalten ist zu empfehlen.

Vordrängeln

Anstellen ist eine englische Leidenschaft. An den Bushaltestellen wird das am deutlichsten. Also bitte nicht geradewegs zur Bustür stürzen, sondern erst einmal umschauen und sehen, ob sich nicht vor dem Bus bereits eine Warteschlange formiert hat.

Losplatzen

Die beiden Wörtchen Excuse me sollten unbedingt jeder Frage oder Bitte um Auskunft vorangestellt werden, ob im Laden, in der Bahn, im Pub oder in der Bank. Hello oder Mister sind bei den Briten absolut verpönt.

Wild baden

Es gibt phantastische unberührte Buchten und Strände. Etwa 50 Strände des Königreichs entsprechen jedoch nicht dem vereinbarten europäischen Standard. Erkundigen Sie sich deshalb zuvor nach dem Zustand des jeweiligen Strandbades. Am einfachsten geht es über das Internet: www.goodbeachguide.co.uk

Double Beds bestellen

Wenn Sie etwas mehr Platz zu zweit im Bett bevorzugen, sollten Sie bei der Buchung eines Bed & Breakfast ein Doppelzimmer mit zwei Einzelbetten (twins) und nicht einfach ein Doppelzimmer bestellen. Letzteres ist mit Doppelbett, das für den kontinentalen Geschmack extrem schmal ist.

Falsch parken

Parken ist in England im Sommer eine nervenaufreibende Angelegenheit. Vor allem die hübschen Orte in Cornwall, im New Forest und im Lake District sind ziemlich überlastet. Falschparker werden fast 100-prozentig geschnappt, empfindlich zur Kasse gebeten und nicht selten abgeschleppt. Nutzen Sie deshalb lieber die öffentlichen Verkehrsmittel, oder wählen Sie einen Dauerparkplatz außerhalb des Zentrums.

Empfindlich sein

Die Engländer machen gern ihre Witze über die Deutschen und den Zweiten Weltkrieg. Vor allem wenn Deutschland gegen England Fußball spielt, sind die Boulevardblätter voll mit derben Vergleichen. Sich darüber aufzuregen lohnt auf keinen Fall. Meistens ist es auch nicht so ernst gemeint. Am besten ignorieren. Zum Trost: Noch mehr Kommentare werden über die Franzosen gemacht.



nach oben

Einkaufen

Trendiges und Traditionelles

Die neuesten Modekreationen finden Sie ebenso auf der Insel wie feines Silber und klassische Picknickkörbe

Modern und kreativ gestaltete Modegeschäfte rangieren ganz vorn in der Gunst der Shopper. Es gibt nicht einen berühmten Designer, der nicht in der Londoner Sloane Street, Bond Street oder in der immer begehrteren Conduit Street vertreten ist. Auch wer das Kleingeld für bekannte Label nicht hat, muss darauf nicht verzichten. Secondhandshops für Designerwaren sind in England sehr beliebt. Auch die Basare in London (Camden und Bermondsey Market), die Lanes in Brighton, der Talisman in der alten Brauerei in Wylke, die Märkte in Bath und Chipping Norton in den Cotswolds sind ergiebig.

Noch nie aus der Mode gekommen sind die berühmten wetterfesten Barbourjacken. Es gibt sie in den Kaufhäusern John Lewis oder Debenham. Von Barbour ist der Gedankensprung zu Picknick nicht weit. Picknickkörbe in allen Größen und Preislagen sind ein perfektes Mitbringsel. Alle Kaufhäuser und Ladenketten wie Habitat und Heals haben sie im Angebot.

Für Liebhaber von Antiquitäten ist England eine besonders gute Adresse. Die Engländer selbst investieren ihr Geld vor allem in Möbel und Uhren. Touristen werden sich eher nach silbernen Gegenständen, etwa Kannen, Zuckerdöschen, Bilderrahmen oder Besteck umschauen. Auch das Porzellan der berühmten Manufakturen Doulton, Spode oder Wedgwood ist eine stilvolle Erinnerung an den Urlaub. Wedgwood, der »Vater der englischen Töpfer«, stammt aus Stokeon- Trent. Hier befindet sich seit Jahrhunderten die englische Hochburg der Porzellanherstellung.

Besonders stolz sind die Engländer auf ihre Käsekultur. Eine enorm große Auswahl gibt es bei Fortnum & Mason in London. Bekannt sind auch Neil's Yard Dairy in Covent Garden und die Läden im westlichen Cheddar, wo der berühmte Cheddarkäse zu Hause ist.

Kosmetika von der Insel sind begehrt. Namen wie Crabtree & Evelyn stehen für Badesalze, Lavendelseifen und nette Potpourris. In den letzten Jahren sind die Naturprodukte der Firma Lush aus Poole der absolute Renner. Sie überrascht unter anderem mit Linsenshampoo.



nach oben

Essen und Trinken

Kulinarische Vielfalt

Chicken tikka masala contra fish & chips - English breakfast und Tee behaupten sich

Als es Napoleon nicht gelang, die Insel einzunehmen, bezeichnete er die Briten verächtlich als eine »Nation von Ladenbesitzern«. Würde der Imperator heute vorbeischauen, würde er sicherlich zu dem Schluss kommen, dass die Briten ein Volk von Curryhausbesitzern sind. Wie es dazu gekommen ist, ist schnell erzählt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Inder als willkommene Arbeitskräfte ins Land. Dort fanden sie eine Gewürzwüste vor und importierten kurzerhand ihre heimischen Zutaten. Inzwischen ist die ganze Insel »bekehrt«. Nicht fish & chips, sondern curry wird von den meisten Briten als das britische Nationalgericht angegeben. Chicken tikka masala (Huhn in scharfer Sauce) - die Nummer eins unter den Currys - gefolgt von dem milderen korma (mit Kokos) und extrascharfen vindaloo werden mit 84 Mio. Pints Lager pro Jahr heruntergespült. So gut ist die Qualität auf der Insel, dass empfohlen wird, für ein gutes Curry nach Manchester und nicht nach Madras zu fahren.

Trotzdem ist natürlich fish & chips, also paniertes Fischfilet mit Pommes, weiterhin sehr beliebt, vor allem im Norden Englands, wo sich unter der Panade meistens Schellfisch verbirgt. Der Süden bevorzugt Kabeljau. In allen Landesteilen wird der Fisch mit Essig (vinegar) beträufelt. Die beste Qualität bekommen Sie generell in gut besuchten Läden, in denen der Fisch frisch zubereitet und gleich verkauft wird.

Eine andere sehr englische, genauer kornische Spezialität ist Cornish pasty. Zahllose Geschichten kreisen um die köstlich gefüllte Blätterteigpastete. Es heißt, dass die kornischen Bergarbeiter die Pastete als Mittagessen hinunter in das Bergwerk nahmen, doch lediglich die Füllung aßen und den Teig für die Zwerge unter Tage als Dank liegen ließen. Früher wurde vor allem roher Fisch eingebacken, heute werden über 20 verschiedene Variationen verkauft, meistens ist Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse in der Pastete. Frisch zubereitet schmeckt sie herrlich.

Mittlerweile wird es sich herumgesprochen haben, dass die lange Zeit kränkelnde englische Küche in den letzten Jahren buchstäblich revolutioniert worden ist. Die Gastronomie in London kann es inzwischen mit der in New York und Paris aufnehmen. Doch nicht nur in London gibt es Restaurants auf hohem Niveau, kulinarisch verwöhnt wird man auch in Manchester, Liverpool oder Nottingham. Und selbst in ganz kleinen Orten wie Ludlow, Padstow oder Harome werden die Besucher in geschmackvoll gestalteten Restaurants mit hervorragender Küche belohnt.

Immer gut und authentisch ist die ethnische Küche. Einfach alle Länder sind in England vertreten - von Afghanistan bis Vietnam. Um sicherzugehen, gute Küche zu bekommen - denn bis zum allerletzten Ort ist die kulinarische Revolution natürlich noch nicht vorgedrungen -, sollten Sie sich den Good Food Guide England kaufen. Eine sinnvolle Investition. Und noch eines: Obwohl es allein in London 8000 Restaurants geben soll, empfiehlt es sich, den Tisch für den Abend telefonisch zu reservieren. Denn selbst bei hohen Preisen sind die Restaurants weit im Voraus ausgebucht. Sonntagmittag bleiben viele Gaststätten zu, ansonsten ist von 12 bis 15 Uhr und von 19 bis 23 Uhr geöffnet.

Die Briten wissen, dass sie mit ihrer Küche viele Jahre hindurch wenig zu bieten hatten, doch - wie sie mit dem ihnen eigenen Humor formulieren - haben sie all die dunklen kulinarischen Jahre hindurch einen hervorragenden Standard gehalten: bei den Nachtischen, den puddings. Der pudding ist britischer als Churchill, doch genauso erfolgreich. Die Engländer erzählen sich unzählige Geschichten darüber, dass die richtige Nachspeise zur rechten Zeit Wunder bewirkt hat, Streit geschlichtet, Ehen gerettet. Die Bezeichnung pudding hat übrigens nichts mit dem deutschen Pudding zu tun, sondern ist eher ein Sammelbegriff für Nachspeisen, die an Aufläufe erinnern.

Die Restaurantpreise sind auf der Insel relativ hoch. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die Rechnung niedriger zu halten. Möchten Sie unbedingt die guten Restaurants kennen lernen, sollten Sie mittags essen gehen. Die Mittagspreise liegen für die gleichen Gerichte oftmals weit unter denen am Abend. Auch werden dann Menüs angeboten, die wesentlich billiger sind als à la carte.

Die Speisekarte (menu) ist normalerweise in kalte und warme Vorspeisen (starter), Hauptgerichte (main dishes) und Nachspeisen (desserts) unterteilt. Das ist einfach. Nicht so einfach ist es manchmal auszurechnen, was Sie letztendlich zahlen werden. In manchen Restaurants müssen Sie zusätzlich zum eigentlichen Preis die Mehrwertsteuer von 17,5 % einrechnen, in anderen wird pro Rechnung (bill) eine service charge von 12,5 % hinzugezählt. In dem Fall brauchen Sie dann jedoch kein Trinkgeld mehr zu geben, das sich normalerweise zwischen 10 und 15 % bewegt. Kein Trinkgeld wird in den Pubs gegeben. Der Kunde holt sich dort alles am Tresen. Noch ein Wort zum Bier. Ausgeschenkt wird es in pints (0,568 l). Neben der Meile die einzige englische Maßeinheit, die überlebt hat. Das Bier wird unterschieden in lager (Helles) und bitter (Dunkles). Ein stärkeres Dunkelbier heißt stout. In vielen kleinen Orten wird real ale - das wahre Bier - verkauft, das fast gar nicht mit Kohlensäure versetzt ist, sodass es zum Zapfen mit der Hand gepumpt wird. Sehr englisch ist Pimm's, ein mit Limonade aufgefüllter Kräuterbitter, mit Gurkenund Orangenscheiben verziert.



nach oben

Feste und Events

Feste, Events und mehr

Skurrile Wettkämpfe und traditionsreiche Rennen - englische Vielfalt

Vermutlich gibt es kaum ein anderes Land, in dem so viele Kunstwochen, historische Prozessionen und Openairkonzerte stattfinden wie in England. Besonders engagiert sind dabei die Organisationen English Heritage und National Trust, die in ihren Anwesen viele Feste organisieren, immer natürlich mit Picknick und oft mit einem großen Feuerwerk (www.artsfestivals.co.uk). Dazu kommen die typischen exzentrischen Feste, bei denen z. B. Käse die Berge hinuntergerollt wird.

Offizielle Feiertage

1. Jan.

New Year's Day;

Karfreitag

Good Friday;

Ostermontag

Easter Monday;

23. April

St. George's Day (Nationalfeiertag, aber kein freier Tag);

Bank Holiday

(1. u. letzter Mo im Mai, letzter Mo im Aug.);

25. Dez.

Christmas Day;

26. Dez.

Boxing Day

Feste und Veranstaltungen

Februar

Die Wikinger kommen: Fackelprozessionen in historischen Kostümen, Konzerte und Regatten in York

März

Am letzten So treten die Rudercrews der Universitäten von Oxford und Cambridge auf der Themse gegeneinander an.

April

Das »härteste Pferderennen der Welt«, das umstrittene Grand National, führt über 7 km und 30 Hindernisse. Es findet seit 1837 in Aintree, einem Vorort von Liverpool, statt.

Harrogate Spring Flower Show (Ende April): das Schönste der englischen Gartenkunst. Mitte September findet in Harrogate die Herbstshow statt (www.flowershow.org.uk/).

Mai

In Coopers Hill (Gloucestershire) findet am letzten Mo im Mai das nicht ganz ungefährliche Käserollen statt. Ein acht Pfund schweres Käserad wird den Berg hinuntergerollt. Die 20 Wettkämpfer werfen sich ebenfalls den Berg hinunter. Die Person, die als erste stehend unten ankommt, gewinnt den Käse.

Bath International Music Festival: Folk, Jazz, Oper und klassische Musik. Eröffnet wird mit einem Gratiskonzert im Royal Victoria Park, Bath.

Juni

Royal Ascot: Pferderennen und gesellschaftliches Highlight bei London

Sonnenwendefest: Stonehenge ist in der Nacht vom 21. zum 22. Juni der Pilgerort für Esoteriker und Schaulustige. Sie alle wollen dabei sein, wenn die Sonne zwischen den historischen Steinen aufgeht.

Aldeburgh Festival: Klassische Musik in einer ruhigen Kleinstadt an der Ostküste (Tel. 01728/68 71 10, www.aldeburgh.co.uk)

Juli

Grand Prix der Formel 1: In Silverstone bei Towcester findet der Britische Grand Prix der Formel 1 statt, ein karnevalähnliches Ereignis (www.silverstone-circuit.co.uk).

Henley Royal Regatta: Das Motto ist sehen und gesehen werden. Die Ruderwettkämpfe (1. Juliwoche, Henley-on-Thames) sind höchstes internationales Niveau.

August

Cowes Week: Größter Segelevent vor der Isle of Wight (1. Augustwoche)

Notting Hill Carnival: Dreitägiges Spektakel der Farben, Kostüme und Musik (London, letztes Augustwochenende)

Internationales Beatles-Festival: Hunderttausende treffen sich am letzten Augustwochenende in Liverpool. Rund um die Mathew Street wird gesungen und getanzt (www.mathewstreetfestival.com).

Oktober

Weltmeisterschaft im Kastanienschwingen (2. So, Ashton, Cambridgeshire): Die Mitspieler müssen die gegnerische Kastanie treffen. 400 Wettkämpfer und Tausende Zuschauer sorgen für Stimmung.

November

Oldtimer-Rallye (1. So): Frühmorgens starten die Oldtimer vom Hyde Park in London. Ziel ist es, in Brighton anzukommen, die Geschwindigkeit ist zweitrangig.



nach oben

Praktische Hinweise

Von Anreise bis Zoll

Hier finden Sie kurz gefasst die wichtigsten Adressen und Informationen für Ihre Englandreise

Anreise

Auto und Fähre

Der Eurotunnel ist die direkte Verbindung (Fahrtdauer 35 Min.). Tickets können Sie vorab bestellen (Tel. 0180/500 02 48, www.eurotunnel.com, pro Auto ab £ 150) oder in den Terminals in Calais und Folkestone kaufen. Seien Sie mindestens 30 Minuten vor Abfahrt am Check-in. Die wichtigsten Fährverbindungen: Calais-Dover (1 Std.), www.hoverspeed.com, www.seafrance.com; Rotterdam/Zeebrugge- Hull (über Nacht), www.poferries.com; Hoek van Holland-Harwich (6,5 Std.), www.stenaline.com; Cuxhaven-Harwich und Amsterdam (Ilmuiden)-Newcastle (über Nacht), www.dfdsseaways.de. Die Preise variieren je nach Reisedatum. Tickets, bei denen die Rückreise innerhalb von fünf Tagen angetreten werden muss (ab ca. £ 200, ein Auto mit zwei Pers.), sind die günstigsten Angebote.

Bahn

Der Eurostar fährt von Köln über Brüssel bzw. von Paris nach London- Waterloo. Reservierung: Tel. 01805/21 50 00, www.eurostar.com oder Verkaufsstellen der Deutschen Bahn. Brüssel-London: ab £ 150 pro Person.

Flugzeug

Von allen größeren Flughäfen gibt es Direktflüge nach London, Birmingham und Manchester. London- Heathrow ist mit der U-Bahn, dem Bus und dem Heathrow-Express zu erreichen, London-Gatwick mit dem Gatwick-Rail-Express. Preiswerte Flüge gibt es zum Londoner Flughafen Stansted, aber auch nach Birmingham, Bournemouth, Liverpool, Manchester und Newcastle.

Auskunft

Urlaubsservice Großbritannien

VisitBritain, Hackescher Markt 1, 10178 Berlin, Tel. 01801/46 86 42 (Ortstarif), Fax 030/31 57 19 10, gb-info@visitbritain.org

Britain Visitor Centre

Schenkenstraße 4, 1010 Wien, Tel. 0800/15 01 70 (gebührenfrei), Fax 01/533 26 16 85, a-info@bta.org.uk

Für die Schweiz unterhält Visit Britain eine deutschsprachige Website: www.visitbritain.com/chde

Auto

Gewöhnungsbedürftig: Linksfahren. Die von rechts kommenden Autos haben Vorfahrt. Aber: Im Kreisverkehr (roundabout) hat derjenige Vorfahrt, der sich schon im Kreisverkehr befindet. Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften 30 Meilen (48 km/h), auf Landstraßen 60 Meilen (97 km/h), auf Autobahnen 70 Meilen (113 km/h). Pannenhilfe durch AA Automobile Association, Tel. 0800/88 77 66, RAC Royal Automobile Club, Tel. 0800/82 82 82.

Banken und Kreditkarten

Öffnungszeiten meist Mo-Fr 9.30 bis 15.30 Uhr, vereinzelt auch Sa vormittag. Mit der Scheckkarte bekommen Sie an Automaten, in Wechselstuben und Reisebüros englische Pfund. Fast überall können Sie mit Kreditkarte zahlen.

Camping

Wildes Campen ist nicht erlaubt. Infos zu den lokalen Plätzen gibt es bei den Touristenämtern. Der weltälteste Camping & Caravanning Club (Tel. 02476/69 49 95, www.campingandcaravanningclub.co.uk) managt einige Campingplätze. Ebenfalls möglich: Campen auf den Plätzen der Forestry Commission (Tel. 0131/314 61 00, www.forestholidays.co.uk).

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

23 Belgrave Square, London SW1, Tel. 020/78 24 13 00, Fax 78 24 14 35

Botschaft der Republik Österreich

18 Belgrave Mews West, London SW1, Tel. 020/72 35 37 31, Fax 73 44 02 92

Schweizer Botschaft

16 Montagu Place, London W1, Tel. 020/76 16 00 00, Fax 77 24 70 01

Ein- und Ausreise

Bürger der Europäischen Union und der Schweiz benötigen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Eintrittspreise

In vielen Museen, Ausstellungen und Kirchen wird ein sehr hohes Eintrittsgeld verlangt. Familienkarten reduzieren den Preis etwas. Die 32 staatlichen Topmuseen- und Galerien gewähren freien Eintritt.

Gesundheit

In den Zentren des Nationalen Gesundheitssystems (NHS) und bei den allgemeinen Ärzten (GP) werden Sie kostenfrei behandelt. Notruf: 999 (kostenlos). Die Apotheken (pharmacy), die sich vielfach innerhalb von Drogerien befinden, haben während der üblichen Geschäftszeiten geöffnet.

Internet

Die meisten Tourismusorganisationen, fast alle Hotels und Besucherattraktionen sowie viele Restaurants bieten ihren Service über das Internet an. Wichtigste Adressen: www.visitbritain.com; www.englishheritage.org.uk; www.nationaltrust.org.uk; www.ordnancesurvey.gov.uk (für Karten); www.uktheguide.com (besonders für junge Leute)

Internetcafés

Internetcafés sind weit verbreitet - zu finden sind sie über www.cafeindex.co.uk. In London sind die Megalokale von easyeverything sehr beliebt (Victoria Station, Trafalgar Square, Tottenham Court Road). Internet Exchange heißt ein großer Anbieter in Manchester (1-3 Piccadilly), Leeds (29 Boar Lane) etc.

Maße und Gewichte

Bis auf Meile und Pint sind die spezifisch englischen Maße offiziell abgeschafft worden. Im Sprachgebrauch halten sie sich allerdings immer noch.

1 inch = 2,54 cm

1 foot = 12 inches = 30,48 cm

1 gallon = 4,56 l

1 mile = 1,61 km

1 pint = 0,57 l

1 ounce = 28,35 g

1 pound = 16 ounces = 453,6 g

32 Grad Fahrenheit = 0° C

68 Grad Fahrenheit = 20° C

Notruf

Polizei, Feuerwehr und Ambulanz: 999

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit den Bussen von National Express erreichen Sie jede Ecke des Landes. Busfahren ist günstig, v. a. wenn Sie day returns kaufen oder sieben Tage im Voraus buchen (zentrale Busstation London, Victoria Coach Station, 164 Buckingham Palace Road, Tel. 0990/80 80 80). Der National Express Tourist Trail Pass (für 2, 5, 8 oder 15 Tage) bietet zahlreiche Vergünstigungen. Fahrplan: www.nationalexpress.com, Tel. 08705/80 80 80. Pässe auch erhältlich über: Reisebüro Winkelmann, Schulstr. 2, Winsen/ Aller, Tel. 05143/934 34, www.nationalrail.co.uk

Das Bahnnetz ist dicht. Die Züge sind aber nicht immer pünktlich, die Preise sind hoch. Indem Sie rechtzeitig buchen oder erst nach 9.30 Uhr fahren, wird es etwas günstiger. Es ist empfehlenswert, einen Brit-Rail-Pass bereits außerhalb Großbritanniens zu kaufen. Britain Direct GmbH, Ruhbergstr. 8, Mühlhausen, Tel. 06222/67 80 50, Fax 678 05 19, www.britaindirect.com. Fahrplanauskunft für die Bahn erhält man unter www.railtrack.co.uk, für alle britischen Verkehrsmittel unter www.pti.org.uk.

Öffnungszeiten

Die Geschäfte sind gewöhnlich Mo-Sa 9.30-17.30 Uhr geöffnet, in den Haupteinkaufsstraßen auch am So 10.30-16 Uhr.

Post

Postämter sind Mo-Sa 9-17.30 Uhr geöffnet. Oftmals befinden sie sich in Schreibwaren- oder Lebensmittelläden. Für Briefe nach Europa müssen Sie Marken mit einem E darauf kaufen (38 p).

Reisezeit und Wetter

Das Wetter allgemein ist nicht so schlecht wie sein Ruf. Natürlich regnet es auf Grund der Insellage immer wieder, es kann sich aber auch schnell wieder ändern. Am treffendsten ist das englische Wetter mit dem Wort »unbeständig« zu charakterisieren. Schönste Reisezeit ist sicher der Frühling, wenn alles blüht und grünt.

Sonstiges

Landkarten

Zur Orientierung in den Städten sind die A-Z-Straßenverzeichnisse zu empfehlen. Wanderkarten (Ordnance Survey Maps) sind in Tankstellen, Touristenämtern und Buchläden zu kaufen. Die besten Autokarten werden von AA (Automobile Association) herausgegeben.

Strom

Die Netzspannung beträgt 240 Volt. Sie brauchen einen Adapter, den Sie meist im Hotel erhalten.

Taxi

Das Taxifahren mit den berühmten schwarzen Cabs ist teurer als Taxifahren in Deutschland. Die so genannten Minicabs sind dagegen günstiger. In Städten zahlt man ca. £ 3 für die erste Meile, dann £ 1 pro Meile; auf dem Land ca. £ 1,50 pro Meile. In abgelegenen Gegenden mit schlechter Busverbindung sind Taxis durchaus zu empfehlen.

Telefon

Für die Telefonzellen brauchen Sie Münzen (20 p, 50 p, £ 1), eine Kreditkarte oder besser phonecards (in Postämtern, bei Zeitungshändlern, in Schreibwarenläden mit dem Zeichen »Phonecard« zu bekommen).

Mobiltelefone sind sehr verbreitet, die europäischen Handys GSM 900/1800 kompatibel.

Telefonieren mit ausländisch registrierten Handys ist jedoch kostspielig, da Telefonate im Land immer Auslandsgespräche sind.

Internationale Auskunft: 11 85 05, Nationale Auskunft: 11 85 00, bei Schwierigkeiten wählen Sie den Operator: 100.

Vorwahl nach Deutschland: 0049, Österreich: 0043, Schweiz: 0041. Vorwahl nach England 0044.

Unterkunft

Bed & Breakfast

Im Tourist Information Centre vor Ort zu buchen oder über Bed & Breakfast, PO Box 66, Henley-on- Thames, RG9 1XS, Tel. 01491/ 57 88 03, Fax 41 08 06, www.bedbreak.com

Ferienwohnungen

Es gibt eine große Auswahl an herrlich gelegenen Häusern (z. B. über Hoseasons, Tel. 0870/902 31 12, www.hoseasons.co.uk). Anbieter in Deutschland zu finden unter: www.britaindirect.com/entdecken/sites/ferienh.htm. Der National Trust vermietet historische Häuser (PO Box 536, Melksham, Wiltshire, SN12 8 SX, Tel. 0870/458 44 22, www.nationaltrustcottages.co.uk/).

Der Landmark Trust vermietet denkmalgeschützte Häuser (Shottesbrooke, Maidenhead, Berkshire, SL6 3SW, Tel. 01628/82 59 25, www.landmarktrust.co.uk). Wohnen im Schloss bietet Hideaways (Tel. 01747/82 81 70, www.hideaways.co.uk).

Jugendherbergen

Youth Hostels beherbergen Gäste jeden Alters und befreien sich zunehmend von ihrem alten, spartanischen Image. Voraussetzung ist der internationale Jugendherbergsausweis: YHA, Trevelyan House, Matlock, Derbyshire, DE4 3YH, Tel. 08708/70 88 08, www.yha.org.uk.

Die Universitäten vermieten während der Semesterferien Zimmer: www.venuemasters.com/index.asp, Tel. 0114/249 30 90, Fax 249 30 91

Waehrung

Die Währungseinheit ist das Pfund Sterling (£), bestehend aus 100 pence (p). Es gibt Scheine zu 5, 10, 20 und 50 Pfund und Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 pence sowie Münzen zu £ 1 und £ 2.

Zeit

In England gilt die Greenwich Mean Time (GMT), d.h. MEZ minus eine Stunde.

Zeitungen und Medien

Die nationalen Zeitungen - es wird zwischen seriösen (Financial Times, Guardian, Times) und Boulevardzeitungen (Sun, Mirror) unterschieden - sind informativ und preiswert. Besonders die Stadtmagazine (in London z. B. Time Out) sind nützlich für die Planung des Besuchs.

Zoll

Waren für den persönlichen Bedarf sind bei der Ein- und Ausreise innerhalb der EU frei: 800 Zigaretten, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 90 l Wein, 110 l Bier. Näheres unter www.zoll-d.de.



nach oben

Sport und Aktivitäten

Golf & Co. für jedermann

Probieren Sie mal etwas Neues: Ein Handicap braucht hier niemand, um den Schläger zu schwingen. Oder wie wäre es mit Lachseangeln und Wasserski?

Die Engländer reden gern über Sport, es ist ihr Thema Nummer eins. Intensiv werden die Fußballresultate diskutiert, und samstags sind alle Straßen verstopft, wenn Rugby gespielt wird. Über eines sind die Engländer jedoch untröstlich: Zwar wurden viele Sportarten auf der Insel erfunden, doch gehört man heute nur noch bei wenigen zur Weltspitze. Die Engländer reden jedoch nicht nur über Sport, er wird auch tatsächlich betrieben. Selbst für Touristen ist das nicht zu übersehen. Dorfanger und sogar kleine Gemeindewiesen werden sonntags zum Kricketfeld, auf dem weiß gekleidete Männer - zu für jeden Ausländer schwer verständlichen Regeln - stundenlang begeistert spielen. Auch Rudern steht hoch im Kurs. Tennis und Golf zählen auf der Insel zum Volkssport. Überall gibt es öffentliche Plätze. Wer sich vor seiner Reise topaktuell über Sportmöglichkeiten informieren möchte, kann dies auf der entsprechenden Seite der britischen Fremdenverkehrszentrale tun: www.visitbritain.com/sport

Sport und Aktivitäten

Angeln

Die englische Anglervereinigung ist die größte Sportorganisation des Landes. Kein Wunder bei so einer abwechslungsreichen Küste und den vielen Flüssen und Seen, die heute sauberer sind denn je. Wer im Meer angeln will, braucht keine Zulassung. Für Flüsse und Seen muss man sich bei der lokalen Behörde, meistens ist es die örtliche Post, eine so genannte rod licence besorgen. Eine Tageskarte kostet £ 3, eine Wochenkarte £ 8. Für Lachse und Forellen liegen die Preise höher. Besonders beliebt ist das Lachseangeln. Der Fluss Wye an der Grenze zu Wales ist das beste Gebiet dafür. Forellenfischen im Fluss Test, nördlich von Southampton, ist ebenfalls zu empfehlen. Angling Foundation, Tel. 01203/ 41 49 99, www.where-to-fish.com

Bootfahren

England verfügt über ein dichtes Netz von Kanälen und Flüssen, das fast vollständig Urlaubern vorbehalten ist. Mieten Sie ein Boot, und erkunden Sie die Gegend. Wer es nicht so aktiv mag, lässt sich von erfahrenen Crews durch die Kanäle schippern. Für Westengland: Drifters Leisure, PO Box 232, Worcester, WR1 2SD, Tel. 01905/ 72 13 00, www.drifters.co.uk. Clifton Cruisers (Tel. 01788/54 35 70, Fax 57 97 99, www.cliftoncruisers.co.uk) in Rugby bietet Boote für vier bis zehn Personen an. Die Reisenden erhalten Routenvorschläge, differenziert nach Aufenthaltslänge und Schwierigkeitsgrad. Fahrten in den Norfolk Broads organisiert Blakes Holidays. Allgemeine Informationen unter Tel. 0870/ 220 24 98, www.blakes.co.uk

Golf

England ist ein Paradies für Golfspieler. Golfen ist vielerorts ein Massensport und überhaupt nicht versnobt. Sie können den weltbesten Spielern beim Wettkampf zusehen und am nächsten Tag gegen eine Gebühr (£ 40-50) auf demselben Platz spielen. Die Auswahl an Plätzen ist riesengroß: Der Royal West Norfolk Golf Club (Tel. 01485/21 02 23) ist ein Muss für jeden Golfer. Den besten Inlandkurs gibt es in Woodhall Spa, Lincolnshire (Tel. 01526/35 25 11), Zentrum der Englischen Golf- Union. Auf allen öffentlichen Plätzen kostet eine Runde Golf pro Person in der Regel £ 5 (www.golf.co.uk).

Pferderennen & Reiten

Die Briten sind große Pferdeliebhaber, und Pferderennen sind ein Höhepunkt im gesellschaftlichen Kalender. Weltweit berühmt ist das im Juni stattfindende viertägige Royal Ascot bei London. Die schönste Rennstrecke ist nach Meinung vieler Experten diejenige in Goodwood in der Nähe von Chichester (www.goodwood.co.uk). Die längste Tradition kann Chester aufweisen. Alljährlich im Mai finden die Chester Races statt. Auch Polo ist sehr populär. Wer Reiten dem Zuschauen vorzieht, findet überall im Land Reitställe, in denen man Pferde leihen kann (www.bhs.org.uk).

Radfahren

Viele Jahre galt die Insel als nicht besonders fahrradfreundlich. Das hat sich inzwischen geändert. Das National Cycle Network umfasst jetzt 10 000 km an Fahrradwegen. So kann das Land im Norden von Küste zu Küste von West nach Ost auf der Sea to Sea Cycle Route (225 km, blaue Schilder C2C) bequem und sicher durchradelt werden. Wer nicht gern über Hügel fährt, wählt lieber die landschaftlich und geschichtlich reizvolle Strecke durch das Themse-Tal (155 km, davon 65 km autofrei), die von London zur Universitätsstadt Oxford führt. Reiseveranstalter wie Compass Holidays (Tel. 01242/ 25 06 42, Fax 52 97 30, www.compass-holidays.com) bieten Touren sowie Gepäcktransporte an. Eine gute Fahrradstrecke ist auch der Weg zwischen den beiden Nordseehäfen Harwich und Hull (500 km). Sustrans, Bristol, Tel. 0845/ 11 3 00 65, www.sustrans.org.uk

Eine interessante Initiative ist die Nutzung von stillgelegten Bahnstrecken. In der Grafschaft Durham, der Wiege der Eisenbahn, werden auf einer 1962 geschlossenen Bahnstrecke Fahrradtouren angeboten, z. B. durch das Derwent Valley (7 km) und durch das Lanchester Valley (19,3 km). Ausführliche Informationen erhalten Sie bei: The Countryside Group, Durham, Tel. 0191/383 41 44

Segeln & Surfen

England ist eine alte Seefahrernation, und Segeln ist bis heute sehr beliebt. Im Solent, zwischen Südengland und der Isle of Wight, tummeln sich Segelboote und Yachten. Der Norden Cornwalls ist das Mekka der Surfer. Unter Surfern der Hit ist Newquay mit seinen elf Stränden, an denen das ganze Jahr über nationale und internationale Surfmeisterschaften ausgetragen werden. Wer Surfen lernen will, hat hier viele Schulen zur Auswahl (www.surfnewquay.co.uk). Auch im Norden wird Wassersport groß geschrieben. Das Low Wood Watersport Centre am Lake Windermere, dem größten See des Landes, bietet Segeln, Motorbootfahren, Wasserski und Tauchen an (Tel. 0159/ 343 94 41, www.cumbria-the-lakedistrict.co.uk).

Wandern

Die Engländer wandern gern, und ihre Organisation, die Ramblers Association, ist eine der einflussreichsten im Land. Das Netz an Wanderwegen ist dicht. Der bekannteste Fernwanderweg ist der Pennine Way vom Peak District bis Schottland, gleich gefolgt vom Offa's Dyke Footpath entlang der Grenze zu Wales. Erst im Juli 2001 wurde der 350 km lange Transpennine Trail von Liverpool nach Hull eröffnet, der Teil des europäischen Wanderwegs Nr. 8 ist. Bei der Orientierung helfen die Ordnance Survey Maps (www.ordnancesurvey.gov.uk). Viele Regionen bieten von Historikern oder Botanikern geführte Wanderungen an. Informationen im jeweiligen Tourist Information Centre.



nach oben

Stichworte

Von Afternoon Tea bis Wetter

Very British und weltbekannt - aber, wussten Sie, wie Darts, Rugby und Public Schools entstanden sind?

Stichworte

Afternoon Tea

»A nice cup of tea« ist für die Briten immer noch das Allheilmittel. Ob am Morgen, am Mittag, Nachmittag oder Abend, im Stress, beim Wahlkampf oder Ehestreit. Historisch lässt sich die Vorliebe für Tee statt Kaffee allerdings nicht erklären. Die ersten Kaffeehäuser wurden 1652 eröffnet. Hier schenkte man aber auch Tee aus. Bereits um 1750 war Tee jedoch eindeutig das Hauptgetränk aller Briten.

Afternoon Tea, von der Herzogin von Bedford 1780 erfunden, um die lange Pause zwischen Mittag- und Abendessen zu überbrücken, bedeutet hauchdünne, rindenlose Butterbrote mit Gurkenscheiben belegt, crumpets (Teekuchen), scones (eine Art Kuchenbrötchen) mit Marmelade, buns (Korinthenbrötchen) und dicke Sahne (clotted cream). Und natürlich Tee. Heftigen Streit gibt es immer wieder angesichts der Frage, ob erst der Tee in die Tasse eingegossen wird und dann die Milch oder umgekehrt. Königin Elisabeth besteht übrigens darauf, dass zuerst die Milch, dann der Tee kommt.

Baustile

Romanische Architektur wird in England meist Norman genannt. Die Gotik wird u. a. in Early English und den späten Perpendicular- Stil unterteilt. Manche Baustile und Epochen bezeichnenden Namen leiten sich aus den Regierungszeiten der jeweiligen Könige her. So werden beispielsweise Fachwerkbauten aus dem 15. Jh. als Tudor bezeichnet, entsprechend der gleichnamigen Dynastie, die zu dieser Zeit regierte. Jacobean nennt man Bauwerke aus der Regierungszeit von James I. (1603-1625). Viele Häuser aus dem 19. Jh. sind Victorian, gebaut in der Herrschaftszeit von Queen Victoria.

Bed & Breakfast

Es gibt keine bessere Möglichkeit, die Engländer kennen zu lernen, als ein Bed & Breakfast (B & B) zu mieten. In den Frühstückspensionen, die eher kleinen Hotels ähneln, werden Sie gut beraten. Sie erfahren, wo die besten Wanderrouten sind, wo der Pub ist, den die Einheimischen bevorzugen, und auch etwas über das Leben der Leute. Erfahrungsgemäß ist die Qualität der B & B höher als die von Mittelklassehotels. Seit einigen Jahren werden auch ausgefallene Unterkünfte, z. B. Türme oder Eisenbahnstationen, als B & B angeboten.

Darts

Beinahe in jedem Pub wird Darts gespielt. Man nimmt an, dass einst englische Arbeiter das von der Upper Class praktizierte Bogenschießen übernommen und als eine Art Arme-Leute-Sport abgewandelt haben. 1908 wurde amtlich, dass Darts ein Geschicklichkeitsspiel ist. Zu verdanken ist diese Erkenntnis dem couragierten Gastwirt Brian »Foot« Anakin aus Leeds. Angeklagt, in seinem Pub Glücksspiel zu erlauben, hängte er vor dem Richter das Dart-Board auf, holte seine Pfeile heraus und warf sie ins 20-Punkte-Dreieck. Nachdem der Gerichtsdiener bei einem Versuch nicht einmal die Scheibe getroffen hatte, lautete das Urteil: »This is no game of chance.«

England in Zahlen

Das Land ist 130 395 km² groß, zählt eine Bevölkerung von 49,1 Mio. und hat die höchste Bevölkerungsdichte in Großbritannien: Pro Quadratkilometer leben hier 380 Menschen.

Das Klima ist sehr moderat, es gibt keine extremen Temperaturen. Und auch die Regenfälle sind gleichmäßig über das Jahr verteilt. Die längsten Flüsse sind der Severn und die Themse (je 350 km). Im Lake District befinden sich der höchste Berg, der Scafell Pike (978 m), und der größte See, der Windermere (18 km lang).

Die Wirtschaft Englands hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Statt Stahl und Kohle dominieren nun moderne Industriezweige (Elektronik-, Computer-, Pharma- und Autoindustrie). 75 % der berufstätigen Bevölkerung sind im Dienstleistungssektor beschäftigt.

Exzentriker

Nirgendwo gibt es so viele Exzentriker wie unter den Engländern. Die englische Lyrikerin Edith Sitwell (1887-1964) gilt als die bekannteste. Sie veröffentlichte neben Avantgardepoesie auch Biografien über englische Exzentriker. Die Frage, warum es so viele Käuze auf der Insel gibt, ist inzwischen sogar zum Gegenstand der Forschung geworden. Die Wissenschaftler glauben, dass Konformismus in England immer noch eine Tugend ist und die Klassenstruktur rigider als anderswo in Europa. Man kann zwar reich werden, verändert damit aber nicht seine Klassenzugehörigkeit. Einen Weg, sich zu unterscheiden, bietet deshalb die Exzentrik. Dazu kommt sicherlich, dass die Engländer ihre Exzentriker sehr liebevoll behandeln. Sie sind keine schwarzen Schafe, sondern werden bewundert und verehrt.

Hecken

Das Erscheinungsbild der englischen Landschaft wird seit Jahrhunderten von rund 320 000 km Hecken bestimmt. So machen »Hecken« aus Stein aus den Nationalparks im Norden eine wahre Patchworkdecke. Im Süden des Landes bekommt man auf den heckenumsäumten Landstraßen den Eindruck, durch einen grünen Tunnel zu fahren. Viele der Hecken sind uralt und stammen noch aus der Zeit der normannischen Eroberung. Damals wurde auch deren Höhe festgelegt: Sie beträgt genau die Höhe einer Mannesschulter, sodass ein Reiter die Hecke überspringen konnte. Die Bauern sind heute nicht besonders glücklich über diese Tradition, da sie extensive Feldwirtschaft praktisch unmöglich macht. Die Zahl der hedgerows geht deshalb trotz finanzieller Unterstützung seitens der Regierung jedes Jahr zurück.

Heinrich VIII.

Der englische König (1491-1547) regierte erbarmungslos 38 Jahre lang. Doch galt er als beliebt und mit sechs Ehefrauen als Weiberheld. In Europa nannte man ihn den »Englischen Nero«, sein erster Biograf bezeichnete ihn als den »gefährlichsten und brutalsten Mann der Welt«. Heinrich verfügte die Trennung von der katholischen Kirche und veranlasste die Schließung von Hunderten Klöstern. Auf seinen Befehl hin sollen 70 000 Menschen umgebracht worden sein, darunter zwei seiner Frauen.

Imperiale Maße

Maße, Gewichte und Längeneinheiten waren das Einzige, was bis vor kurzem noch an die große Vergangenheit Englands erinnerte. Sie wurden lange entschlossen gegen die europäische Gleichmacherei verteidigt. Doch Unzen und Yards sind mittlerweile weit gehend verschwunden und auch das Benzin wird nicht mehr in Gallonen, sondern in Litern gezapft. Nur die Meile und das Pint, für Milch und Bier als Maß benutzt, konnten die Engländer ins neue Jahrtausend hinüberretten. Das heißt, dass Sie z. B. 112,63 km/h fahren dürfen, wenn 70 Meilen pro Stunde erlaubt sind.

Kanalurlaub

Vor 200 Jahren entstand ein Netz von Wasserwegen in fast allen Landesteilen. Schon im Eisenbahnzeitalter begann der langsame Verfall der Kanäle, doch in den letzten Jahren wurden sie restauriert und für Fortbewegung in gemütlichem Tempo entdeckt. Viele sind mit alten Bäumen bewachsen und schlängeln sich durch liebliche Landschaft. Die hübsch bemalten narrow-boats kann man ohne Bootsführerschein mieten, denn bei höchstens 8 km/h darf jeder sein eigener Kapitän sein.

National Trust

Der 1895 gegründete Trust besitzt überall in England Schlösser, Burgen, Häuser, sogar ganze Küsten. Die gemeinnützige Stiftung mit über 3 Mio. Mitgliedern ist der größte private Grundbesitzer des Königreiches. Die Besonderheit: Die ehemaligen Besitzer leben oftmals noch auf den Anwesen. Der Grund für diese ungewohnte Nähe ist ein Gesetz aus den 1930er-Jahren. Damals beschloss das Parlament eine drastische Erhöhung der Erbschaftssteuer, wodurch es den adligen Familien sehr schwer gemacht wurde, ihre Güter zu unterhalten. Es gab für viele nur eine Möglichkeit, weiterhin in ihrem Familienanwesen zu leben: Sie schenkten ihre Häuser dem National Trust, der im Gegenzug Unterhalt und Steuern übernahm.

Pub

Der Pub ist neben der Monarchie die wohl bekannteste britische Institution. Der sonst eher reservierte Engländer kommt ins Schwärmen, wenn er von seinem Pub erzählt. Hier fühlt er sich zu Hause, obwohl sich die Kundschaft strengen Regeln zu unterwerfen hat. Ganz besonders irritierend sind die Ausschankstunden. In kleinen Orten kann es immer noch passieren, dass der durstige Tourist zwischen 15 und 18 Uhr vor einem geschlossenen Pub steht. Diese Regeln sind jedoch nicht so traditionell, wie sie scheinen. Erst während des Ersten Weltkriegs wurden sie von Premierminister Lloyd George eingeführt, angeblich weil er sich um die Zuverlässigkeit der Arbeiter in den Munitionsfabriken Sorgen machte. Das Mittagsbier wurde deshalb zeitlich beschränkt. Mittlerweile wurden die Bestimmungen hinsichtlich der Nachmittagsöffnung abgeschafft, aber die schmerzlichste Einschränkung bleibt bestehen: Um 23 Uhr abends ruft der Wirt »Time, please«, und es wird kein Tropfen mehr ausgeschenkt.

Public Schools

Der Name ist verwirrend, denn die public schools, also die öffentlichen Schulen, sind privat, und nur 8 % der Kinder können es sich leisten, diese Schulen zu besuchen, die eine sehr gute Allgemeinbildung vermitteln und gezielt auf den Universitätsbesuch vorbereiten. Wie so oft in England ist der irreführende Name nur aus der Geschichte zu verstehen. 1382 wurde Winchester College gegründet. Der Anlass: Nach einer Pestepidemie gab es im Land zu wenig Priester. Oxford sollte deshalb verstärkt Priester ausbilden. Winchester wiederum hatte die Aufgabe, 70 Jungen aus dem Volk auf das Studium in Oxford vorzubereiten. Unter spartanischen Bedingungen bekamen die Jungen eine solide Ausbildung. Da Geld immer knapp war, entschied man sich bald, auch zahlende Schüler - sprich die Öffentlichkeit (public) - in das College aufzunehmen.

Wetten

Es scheint in England ebenso viele Wettbüros wie Pubs zu geben, wo man auf Pferde, Windhunde, Wahlsieger oder das Wetter setzen kann. Auch darauf, dass der Thronfolger Charles seine Gefährtin Camilla heiratet oder der Star einer Seifenoper sich bald im Fernsehen entkleiden wird. Mit 8300 Filialen haben die vier führenden Büros das Land überzogen. Punters nennt man die Stammkundschaft, Leute, die gegen eine Bank wetten, sich als Sportexperten fühlen und niemals auf Camilla oder Charles setzen würden. Die Wettleidenschaft kennt inzwischen keine Grenzen mehr. Während es früher nur Pferderennen an zwei, drei Tagen in der Woche gab, hat nun das Wettfieber das Kricket und den Fußball ergriffen, den Motorsport und Billard. Und wenn es keine Sportvergleiche gibt, haben die Buchmacher kein Problem, welche zu erfinden.

Wetter

»Wenn sich zwei Engländer treffen, reden sie als Erstes über das Wetter«, stellte schon vor über 200 Jahren der Schriftsteller Samuel Johnson fest. Die Unbeständigkeit des Wetters bietet den Engländern Gesprächsstoff, der unverfänglich ist und dennoch einen menschlichen Kontakt herstellt. Das Wetter wird aber auch allzu gern als Vorwand für Unzulänglichkeiten benutzt. So kommen die Züge zu spät, weil das Laub im Herbst, Schnee im Winter oder Regen im Frühling gefallen ist. Während das Wetter auf Grund der Insellage sich ständig verändern kann, ist das Klima eher beständig angenehm. Es ist selten richtig heiß, es wird aber auch nicht richtig kalt. Und es regnet nicht einmal so viel wie allgemein angenommen. Zwar tröpfelt es immer mal wieder, aber die Gesamtniederschlagsmenge z. B im Raum London ist geringer als in Mailand.



nach oben

Autofahren

Autofahren

Dank dem Eurotunnel ist es heutzutage sehr einfach, Grossbritannien mit dem eigenen Auto zu erreichen. Er bringt die Autos und ihre Passagiere in 30 Minuten von Calais nach Folkestone. Es gibt aber auch nach wie vor zahlreiche Autofähren, die Grossbritannien mit Frankreich, Holland und Belgien verbinden. Es ist sehr einfach, das Land mit dem Auto zu bereisen dank dem ausgedehnten Netzwerk an Autobahnen (Benutzung ist gratis) und Hauptstrassen. Die grösseren Städte jedoch sind oft verstopft und ein Auto ist keineswegs notwendig in Städten wie London. Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen ist 70 Meilen/h (112 km/h), 40 Meilen/h (64 km/h) auf Hauptstrassen und 30 Meilen/h (48 km/h) in Ortschaften. Das Alkohollimit beträgt 0,8 Promille. Haustieren ist neuerdings die Einreise nach Grossbritannien erlaubt, jedoch nur mit der Fähre oder durch den Eurotunnel (nicht mit dem Flugzeug) und nur unter gewissen Voraussetzungen.